Bernhard Themessl Nationalratsabgeordneter

Themessl fordert parlamentarischen Schulterschluss gegen ACTA

9. Februar 2012  ·  Drucken

Allianz gegen Eingriffe in Internetfreiheit notwendig.

Die Kritik am umstrittenen Anti-Piraterie Abkommen wird immer lauter und findet bereits überparteilich statt. Der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Bernhard Themessl fordert ein gemeinsames Vorgehen aller Parteien: „Ungeachtet des bereits erfolgten vermeintlichen Ja der zum -Abkommen muss es einen parlamentarischen Schulterschluss zwischen allen Parteien geben. Die Gefährdung der kann jedenfalls nicht so ohne Wenn und Aber hingenommen werden.“

„Was wir mit Sicherheit nicht wollen ist, dass für urheberrechtliche Verfehlungen einzelner Krimineller in Zukunft anständige -User durch eine Einschränkung der Internetfreiheit und Eingriffe in festgeschriebene die Zeche zahlen. Die wäre gut beraten, derartige Eingriffe zu unterlassen und sich auf vertretbare rechtliche Vorgaben im Kampf gegen Internetkriminalität zu konzentrieren. Überwachungsmethoden und General-Kriminalisierungen von -Usern brauchen wir auf alle Fälle nicht. Das österreichische Parlament hat hier geschlossen wachsam zu sein und der Umsetzung derartiger -Pläne in nationales Recht entschieden entgegenzuwirken“, betont der FPÖ-Nationalratsabgeordnete.

„Aufgrund der bisherigen kritischen Reaktionen von Vertretern aller Parlamentsparteien erwarte ich mir auch, dass die jeweiligen Fraktionen in letzter Konsequenz auch die Internetfreiheit verteidigen. Andere -Länder, wie Polen, Tschechien oder die Slowakei haben es uns bereits vorgemacht und haben die Ratifizierung gestoppt“, so der Vorarlberger FPÖ-Nationalratsabgeordnete Bernhard Themessl abschließend.